Die Abfahrt von Stralsund am 10.08. war zwar früh, aber ganz entspannt. 8:20 Uhr durch die Ziegelsteinbrücke und rein nach Neuhof, tanken. Weil wir den Meister der Tankstelle nicht gleich fanden, ging Harry zum Hafenmeister. Von dort kam er mit weiteren Informationen - und einem Brief an uns zurück. Meine Eltern sind die absolute Messe. Heimatpost, wie schön. Danke dafür.
Nach dem Tanken gings weiter, Richtung Greifswalder Bodden. Unsere Tageseinstellung: mal sehen, wie weit wir kommen. Der Wind war mit Stärke 4 angesagt, damit können wir gut umgehen. Als wir sehr früh am Greifswalder Bodden waren, entschieden wir uns für das neue Ziel Saßnitz. Auf der Ostseite Rügens erwartete uns viel, vor allem viel Wind. Der Windmesser steigerte sich auf 12 m/s, in Spitzen auf 14 m/s. Umgerechnet 6 Beaufort, in Böen 7. Schönen Dank auch ;-)
| Harry eingemummelt und hart am Wind |
| Hafen Lohme |
Die See wurde immer platter, die Schiffe ringsherum immer größer, beeindruckender.
Die Zeit zog sich endlos hin. Wir wechselten uns mit dem Steuern ab, es war einfach zu langweilig.
Navigation ist und bleibt meine Lieblingsaufgabe, das gebe ich nicht ab:
Aber: wir sind angekommen. Jetzt dümpeln wir im Hafen von Klintholm, gemießen die nordische Beschaulichkeit und erholen uns erstmal bis morgen, Montag.
| Hafen Klintholm - was für eine Ruhe ... |
Und nicht zu vergessen: der gestrige dänische" Sonnenuntergang :-)
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